The Galan Pixs: wieder am Start

Abgelegt unter: Neuigkeiten — Daniel Finaske am 27. Dezember 2006

The Galan Pixs - Bandfoto Gut eineinhalb Jahre war es ruhig um die fünf Leipziger von “The Galan Pixs” mit ihrer Mischung aus Pop, Elektro, und Rock. Nun sind sie aber mit ihrem neuen Album “Introducing The Band” zurück, welches sie am Samstag, den 30. Dezember 2006, in Leipzigs Ilses Erika vorstellen.

Wer vorab schon mal in das neue Album reinhören möchte, sollte auf der neuen und schicken Website der Galan Pixs vorbei schauen. Insgesamt sechs neue Songs warten dort auf auch, darunter sogar drei Videos.

Bleibt nur noch zu sagen: unbedingt hingehen!

Website: www.thegalanpixs.de

Janka - In die Arme von

Abgelegt unter: Rezensionen — Caroline Baetge am 27. Dezember 2006

Janka - In die Arme von Janka – der Bandname erinnert mich ja eher an feucht-fröhlichen Gute-Laune-Pop, umso erstaunter war ich, als ich mir das Debüt der Hamburger Band anhörte. Janka machen sentimental-melancholischen Gitarrenpop mit durchaus anspruchsvollen Texten, die von Träumen handeln, aber nicht unbedingt von unerfüllten. Es sind die Gedanken, die einem tagtäglich durch den Kopf gehen und die man sich nicht auszusprechen traut, weil man dann möglicherweise für komplett verrückt gehalten wird.

Gut, dass die vier Jungs unsere wirren Gedankengänge auf den “Punkt” bringen, wie z.B. im gleichnamigen Stück, das auch gleichzeitig die erste Singleauskopplung ist. Das wohl rockigste und mitreißendste Lied auf der Platte überzeugt durch einen Gitarrenriff, der nicht nur zum Kniewippen animiert, sondern auch zum Rausschreien des runtergeschluckten (Liebes-)Kummers. Das ist ein Lied, das man seinem Ex vorspielen will, um ihm endlich zu sagen, dass jetzt definitiv Schluss ist mit An-der-Nase-Herumführen und man ganz krass auf ihn pfeift, weil man durch die schlechten Erfahrungen ja ach-so-erwachsen geworden ist. Überhaupt dürfte das Album für potentielle Liebeskummeropfer recht gut geeignet sein, da die Texte je nach Interpretation für die jeweilige Gemütslage zurechtgeschnitten werden können. Janka singen von Dingen, die jeder schon einmal erlebt hat und die uns je nach Stimmung zum Heulen oder Lachen bringen können. Genau das Richtige für den sich ankündigenden Winterblues und passionierte tiefgründige Denker. Getreu dem Motto “Wir fallen nicht, wir legen uns nur hin” möchte man den verbissenen Spießern auf dieser Welt mal gehörig die Meinung geigen und ihnen zeigen, wie normal es doch eigentlich ist, über Gedanken und Gefühle zu reden. (weiterlesen…)

Ostkreutz - Motor

Abgelegt unter: Rezensionen — Caroline Baetge am 27. Dezember 2006

Ostkreutz - Motor Warnung: Für Kinder unter 18 Jahren nicht geeignet bzw. nur für Leute mit ausreichend sexueller Erfahrung und einem Mindestmaß an kindlicher Begeisterung für anzüglich-provozierende Texte und “Melodien”! Ums gleich auf den Punkt zu bringen: “Motor”, das Debüt der Berliner Band Ostkreutz, ist nichts für Weicheier. Wer Rammstein, Motörhead und Co mag, wird Ostkreutz lieben.

Maximum, Medium und Minimum (nein, kein Scherz, so heißen die Mitglieder des Trios tatsächlich) stammen aus Berlin und liehen sich ihren Bandnamen vom gleichnamigen Verkehrsknotenpunkt der Stadt, genauso mystisch und legendär wie besagter Ort sollte auch das Image der Gruppe werden. Herzlichen Glückwunsch, das Ziel dürfte mit “Motor” erreicht sein! Frontmann Maximum erklärt seine Faszination für Ostblockstaaten damit, dass ein Teil seiner Familie aus Kaliningrad komme und ihn insbesondere die Merkmale “Grausamkeit, Lustigkeit und Wahnsinn” der Region als Vorbild dienten. Inspiriert von zahlreichen osteuropäischen Rockbands entwickelte man auf der Grundlage des Konzepts der “irrationalen Seltsamkeit” dann eine eigene Band. Nunja, soviel zum verständlichen Teil. Denn über diese Platte sollte man besser nicht philosophieren bzw. sich Interpretationsgedanken a lá “Was will uns der Dichter damit sagen?” machen, sondern sie einfach einlegen, anhören und Spaß dabei haben. Am besten in Kombination mit sehr viel Bier oder, noch besser, Wodka. (weiterlesen…)

Flyleaf - Flyleaf

Abgelegt unter: Rezensionen — Caroline Baetge am 27. Dezember 2006

Flyleaf - Flyleaf CD-Cover Nunja, die Leadsängerin Lacey Mosley der texanischen Band “Flyleaf” sieht Popgöre Avril Lavigne nicht nur verdammt ähnlich, sie singt auch so. Aber so wie die “alte” Avril, also die abgerockt-punkige, nicht wie neue, blondierte und manikürte Vorzeigeehefrau.Aber das ist nicht die einzige Parallele zu anderen Bands , die sich nach der Beschäftigung mit dem selbstbetitelten Debütalbum ziehen lässt. Es reicht schon einmaliges Hören aus, um an zahlreiche andere Musikerlebnisse erinnert zu werden, nur komischerweise denkt man auch hinterher eher an alle möglichen anderen Gruppen, nur eben nicht an Flyleaf. (weiterlesen…)